
- Erste Folge
- 01.02.2023
- Nächste Folge
- 01.11.2026 — S3E7: Episode 7
The Ark Staffel 3
I Told You Not to Come
Die dritte Staffel von The Ark setzt unmittelbar nach dem Finale der zweiten Staffel ein. Die Überlebenden haben auf dem Planeten Ross-128 mit Homebase 1 eine erste Kolonie gegründet, doch von Sicherheit kann keine Rede sein. Die Folge teilt ihre Handlung auf zwei Schauplätze auf: Captain Sharon Garnet bricht mit der Ark One zu einer Such- und Rettungsmission auf, um vermisste Überlebende zu finden, während der Rest der Gruppe versucht, die junge Kolonie am Laufen zu halten.
Schon der Titel „I Told You Not to Come“ deutet die Warnung an, die die Ark One erreicht, als sie sich dem Planeten nähert: Ross-128 ist alles andere als ungefährlich. Dennoch setzt die Crew ihren Kurs fort. Das zentrale Wagnis der Episode führt das Außenteam in ein einsturzgefährdetes Gebäude, in dem es nach Überlebenden sucht – und stattdessen auf Leichen stößt, die von einem unbekannten Angreifer regelrecht zerteilt wurden.
Der Angreifer entpuppt sich als eine Art spinnenartiges außerirdisches Wesen. Bei dem Einsatz kommt Lieutenant James Brice ums Leben – einer der Charaktere der ersten Stunde. Sein Tod trifft die Zuschauer unvorbereitet und markiert einen der brutalsten Einschnitte, den die Serie bis dahin gewagt hat.
Für Captain Garnet wiegt der Verlust doppelt schwer: Erst in der vorangegangenen Staffel hatte sie Lieutenant Spencer Lane verloren, nun kommt mit Brice ein weiterer enger Weggefährte hinzu. Die sich häufende Trauer prägt ihre Figur und gibt der Staffel früh einen Ton, der stärker als zuvor auf Verlust und Konsequenz setzt.
Parallel dazu macht die Kolonie eine beunruhigende Entdeckung, die neue Zweifel weckt, ob der Planet, den die Crew zur neuen Heimat erklärt hat, tatsächlich so sicher ist wie erhofft. Die Premiere verknüpft damit einen Handlungsstrang um ein außerirdisches Artefakt, der auf einer realen wissenschaftlichen Hypothese aus der SETI-Forschung fußt – der Annahme einer früheren indigenen technologischen Spezies.
It Wont Hurt Too Much
Die zweite Folge der dritten Staffel knüpft unmittelbar an den Tod von James Brice aus dem Auftakt an. Noch während die Crew von Ark One trauert, reißt Admiral Ben Hammond kurzerhand das Kommando an sich. Erst als Ian ihn auf seine Kompetenzüberschreitung hinweist, tritt er zurück – so überstürzt allerdings, dass in der Mannschaft der Verdacht bleibt, seine Ambitionen seien keineswegs verflogen. Sharon Garnet verschärft die Lage zusätzlich, indem sie ausgerechnet Ben zu ihrem Stellvertreter macht und damit mehrere loyale Crewmitglieder übergeht, die sich dieses Vertrauen härter erarbeitet haben.
Für neuen Konflikt sorgt der Kontakt mit Ark 22, das verlangt, Sharon und Ian an Bord zu schicken. Ben will die beiden nicht ziehen lassen, da die vorangegangene Rettungsmission bereits zwei Leben gekostet hat, um ein einziges zu retten. Als Alicia die Schutzschilde und Waffensysteme nicht auf das von Ben geforderte Niveau bringen kann, greift die Crew zu einem drastischen Mittel: Sie schaltet den Admiral aus und übernimmt selbst die Kontrolle über das Schiff.
Dieser Alleingang führt Sharon und Ian direkt in Gefahr, denn Ark 22 ist vollständig von Klonen bevölkert. Über das Schiff verteilt finden sich mehrere Versionen vertrauter Gesichter, darunter Duplikate, die in einer völlig anderen Umgebung als die Originale aufgewachsen sind. Ihr Anführer, ein Klon namens Drake, scheint der einzige seiner Art an Bord zu sein – was beunruhigende Fragen aufwirft, was mit den übrigen Drake-Klonen geschehen ist und warum er so gezielt an Sharon interessiert ist.
Am Boden erweist sich Homebase 1 als kaum stabiler. Eine heimliche Affäre zwischen Ves und dem neuen Sheriff der Kolonie, Milan, bringt zusätzliche Spannung in die Gruppe – vor allem, als sich herausstellt, dass Milan der Ex-Mann von Dr. Kabir ist. Diese Verbindung überrascht Kabir und Dr. Marsh gleichermaßen.
Parallel geraten Angus und Kelly in ein fremdartiges, höhlenartiges System voller kreischender Geräusche, grün leuchtender Lichter und einer Tür, hinter der sich eine Lavagrube auftut. Felix macht sich auf, um herauszufinden, was mit den beiden passiert ist, während Ves und Milan bereits eine Ahnung zu haben scheinen, wo sie gelandet sind.
Der hoffnungsvollste Handlungsstrang dreht sich um Brice selbst, dessen Leichnam verschwunden ist, statt eindeutig für tot erklärt zu werden. Evas kryptische Bitte um das Überwachungsmaterial deutet an, dass hinter ihrer Suche mehr steckt – und dass Brice womöglich noch am Leben ist. Am Ende der Folge stehen damit gleich mehrere offene Fäden: eine Meuterei an Bord, eine Armee von Klonen mit unklaren Motiven und ein langsam köchelndes Rätsel auf Homebase 1.
The One
Die Folge führt die beiden Handlungsstränge der Staffel parallel weiter. Im All sitzen Sharon Garnet und Ian auf der klongefüllten Ark 22 fest, die sich im Überlichtflug befindet, während Admiral Hammond auf der Ark One nur allzu bereitwillig das Kommando übernimmt und die beiden fast zurücklässt. Garnet und Ian müssen mit Köpfchen einen Weg von Bord finden.
Auf der Kolonie Homebase 1 erschüttert eine mysteriöse Explosion die Siedlung. Eva geht dem Tod von Brice nach, während Trust sie mit einem Ablenkungsmanöver rund um die Wasserstelle der Kolonie auf eine falsche Fährte zu locken versucht. Zugleich fällt Trust auf, dass ein hereingebrachter Mann Angus' Kleidung trägt.
Angus und Kelly sind seit dem Angriff zu Beginn der Staffel gefangen. Angus erkennt, dass die zerbrochenen Felsen ein zu lösendes Rätsel sind, und liefert damit einen Hinweis auf die indigene Bevölkerung des Planeten, die die Ark-Überlebenden offenbar sabotiert. Garnet gerät zudem mit Kimi und Alicia aneinander, nachdem diese sich Hammonds Befehlen widersetzt haben.
Die größte Enthüllung kommt zum Schluss: Sharon ist ein Gen-3-Klon – eine Generation, die für schwere psychische Störungen bekannt ist. Das rückt vieles über Garnets Vergangenheit in neues Licht und wirft zugleich Fragen über Hammond auf, dessen Akte zwar seinen Rang als Admiral bestätigt, an dem aber etwas nicht stimmt.
Hiding In Plain Sight
Die vierte Folge der dritten Staffel verfolgt zwei Handlungsstränge parallel. Auf der einen Seite erwacht der seit dem Staffelauftakt totgeglaubte Lt. James Brice blutüberströmt in der einstürzenden Ark – neben ihm eine auffällig unversehrte Doc in sauberer Kleidung, die behauptet, ihn in Sicherheit gezogen zu haben. Als eine Gruppe Plünderer hereinstürmt, wirkt Docs Verhalten zunehmend unstimmig; dass Brices Wunden fachgerecht genäht sind, schließt eine bloße Halluzination aus.
Am Ende der Folge klärt sich die Lage: Doc wird durch eine Tür geschossen, hält sie trotz der Verletzung gegen einen weit stärkeren Angreifer zu und verschwindet dann spurlos – zusammen mit der gesamten Umgebung. Brice bleibt allein in einem dunklen Raum zurück, was die ganze Sequenz als Simulation entlarvt. Docs wiederholter Satz, er müsse sie retten, deutet auf eine Schleife hin, aus der er sich erst durch ihre Rettung befreien kann.
Der zweite Strang folgt der Suche nach Angus und Kelly, die seit dem Angriff am Ende des Staffelauftakts vermisst werden. Der Saboteur, der die Generatoren von Homebase-1 zerstört, trägt Angus' Kleidung – und weist zusätzliche Cochleae sowie mehr Stimmbänder auf als ein Mensch. Sharon Garnet schließt daraus, dass Homebase-1 auf eine einheimische außerirdische Spezies getroffen ist: Da der Mann auf keiner GSA- oder EF-Liste steht, muss er vom Planeten selbst stammen.
Alicia, Eva und Ian senken die Frequenz der Generatoren, deren hoher Ton dem empfindlichen Gehör der Fremden schadet und der Grund für die Sabotage war. Alicias schnelles Kombinieren führt das Team schließlich zu einem Stein im Wald, der einen die ganze Zeit verborgenen unterirdischen Bunker öffnet – dort werden Angus und Kelly gefunden und befreit.
Nebenher verdichten sich zwei weitere Fäden: Hammond erkennt Ves wieder und bringt sie trotz ihres Dementis mit einer früheren Rolle im GSA-Kommando in Verbindung. Statt sein Wissen zu teilen, konfrontiert er sie allein. Sharon wiederum verarbeitet die Bestätigung, ein Klon der dritten Generation zu sein; gemeinsam mit Dr. Kabir beginnt sie zu ergründen, warum ausgerechnet sie der Schlüssel zur Heilung der instabilen Gen-3-Klone sein könnte.
It All Happened So Fast
Auf Homebase-1 erliegt der Ehemann von Dr. Sanjivni Kabir seinen Verletzungen. Im entscheidenden Moment zögert Damir, ehe er doch versucht, das Leben zu retten – vergeblich, denn die Verletzungen sind zu schwer. Sein Zögern droht die Gemeinschaft weiter zu spalten.
Parallel geht Felix gemeinsam mit Kelly der Frage nach, was mit Admiral Hammond geschah, dessen Leichnam im Wald aufgetaucht ist. Ves nutzt die Ermittlungen, um einen angesehenen Bewohner als vermeintlichen Mörder dastehen zu lassen.
Angus will verstehen, wie auf diesem Planeten menschenähnliche Aliens sowie erdähnliche Flora und Fauna entstehen konnten. Mit Alicia sammelt er im Wald Proben – und stellt fest, dass jeder Grashalm und jeder Vogel exakt einer irdischen Art entspricht. Das Leben von der Erde hat hier Wurzeln geschlagen, und die Aliens könnten genetische Verwandte der Menschheit sein.
Im All zeigt Eva Captain Garnet ihre Funde, woraufhin diese die Crew der Ark-1 zurück nach Ross beordert: Brice könnte noch leben und das Hilfssignal aus einem verfallenen Gebäude gesendet haben. Vor Ort finden sie nur Trümmer und folgen dem Signal ins Umland, wo dieselbe unterirdische Alien-Struktur wie bei Homebase-1 verborgen liegt. In den Tunneln hängt der bewusstlose Brice, über Ranken mit der Wand verbunden.
Die Crew befreit ihn, doch beim Rückweg greifen die Ranken nach den Frauen des Außenteams; Ian und Brice können sie befreien und zurück zum Schiff bringen. Brice ist überzeugt, dass Dr. Morozov irgendwie überlebt hat – obwohl er ihren Körper gesehen hat und ihr Bild ihn immer wieder heimsucht.
Deja Vu
„Déjà Vu“ bildet die Mitte der zwölfteiligen dritten Staffel und teilt die Handlung wie gewohnt auf zwei Schauplätze auf. Auf dem Rückweg von Ross ändert Ark-1 den Kurs, um einem Notsignal zu folgen. Während die Crew eine ruhige Phase genießt – Garnet und Ian kommen sich näher, und Brice deutet die Erscheinung von Dr. Morozov als eine Art Echo von Homebase-1 –, stößt das Schiff am Notrufsender auf Trümmer, die von einer Ark stammen.
Noch bevor die Besatzung bestimmen kann, um welches Schiff es sich handelt, gerät Ark-1 in eine Kettenreaktion und explodiert – nur um kurz darauf an denselben Punkt zurückzukehren und den Ablauf von Neuem zu beginnen. Die Crew steckt in einer Zeitschleife. Laut dem Avatar von Dr. Morozov hat sich der Vorgang bereits rund 230-mal wiederholt, und jeder Versuch, dem Muster zu entkommen, führt zurück an den Anfang.
Trotz aller Bemühungen bricht die Schleife bis zum Ende nicht auf: Die Weltraum-Handlung schließt ungelöst, die Besatzung bleibt scheinbar dauerhaft gefangen, und woher die Trümmer genau stammen und was den Kreislauf auslöst, lässt die Folge bewusst offen.
Parallel herrscht auf Homebase-1 Chaos. Strickland entgeht Attentätern, die ihn töten sollen, und kann fliehen. Das bringt Avega dazu, sich mit der klugen Alicia zusammenzutun, um mehr über Ves und die Vorgänge in der Kolonie herauszufinden. Die beiden decken auf, dass Ves und die Attentäter zu einer geheimen Gruppe namens Black Thorn gehören, hinter der zwielichtige Machenschaften stecken. Am Ende ringen sie Ves ein Geständnis ab und stellen sie – vorerst – zur Rede.
Zugleich vertiefen sich die Rätsel um die parallele Entwicklung von Mensch und Tier auf dem Planeten. Das weckt erneut Mister Trusts Interesse und führt ihn zurück zu der Tafel, deren veränderter Text Angus und Alicia zu den „musikalischen Türmen“ über den Tunneln führt. Als Kelly ihre Implantate einsetzt, um die Klangwellen besser zu erfassen, löst das eine englische Übersetzung der Tafeln aus, die von echter Gefahr kündet – ein Ausblick auf die zweite Staffelhälfte.
I Have Nightmares
Kaum hat die Besatzung von Ark One die Nachwirkungen ihrer jüngsten Zeitschleife verarbeitet, lenkt ein Notsignal das Schiff zur Ark 16 um. Dort stellt sich heraus, dass sämtliche Personen an Bord von einer rätselhaften Seuche befallen sind. Der Erreger greift rasch auf die Crew von Ark One über und zwingt das Schiff in den Quarantänemodus.
Dr. Sanjivni Kabir übernimmt die Suche nach der Infektionsquelle und die Entwicklung eines möglichen Gegenmittels. Dabei zieht sie Angus Medford und dessen botanisches Fachwissen hinzu, um die Krise im All mit den Rätseln auf dem Planeten zu verknüpfen.
Auf Homebase untersuchen Zed, Trust und Felix Strickland derweil Wrackteile auf der Planetenoberfläche. Der Fund wird für Zed zutiefst persönlich: Die Trümmer stammen von einem EF-Schiff – und zwar von der EF-1, jenem Schiff, an dessen Bord sein Sohn war, als es verschwand.
So niederschmetternd die Entdeckung ist, birgt sie einen Funken Hoffnung. Nahe dem Wrack werden Leichen gefunden, die jedoch nicht alle Insassen der EF-1 erklären – was die Möglichkeit offenlässt, dass Zeds Sohn irgendwo auf dem Planeten noch am Leben ist. Für Zed bedeutet das Herzschmerz und Hoffnung zugleich. Zugleich verdichtet sich der Verdacht rund um Ves, deren frühere kryptische Gespräche mit Milan im Licht der EF-1-Enthüllung neue Bedeutung gewinnen und auf mögliche Verbindungen zur Organisation Black Thorne hindeuten.
By Any Means Necessary
Mit der Rückkehr von Ark-1 nach Homebase-1 rücken die Konflikte auf dem neuen Planeten in den Mittelpunkt. Zed erfährt, dass sein Sohn an Bord des abgestürzten EF-1-Schiffs war; die kurze Hoffnung auf Überlebende zerschlägt sich, und aus seiner Trauer droht Wut zu werden. Lieutenant Garnet steht ihm bei und hilft ihm, mit Schuld und Verlust umzugehen.
Gemeinsam nehmen Garnet und Zed die Spur von Ves auf, einem Mitglied der bislang nur gerüchteweise bekannten Gruppe Black Thorn. Als das Team Ves stellt, klärt sich ein Rätsel, während ein neues aufbricht: Ves hat aus Vorurteil das Feuer auf eine Gruppe unbewaffneter Menschen eröffnet und die Toten vergraben – doch Black Thorn hat die EF-1 nicht abgeschossen. Die wahren Verantwortlichen bleiben im Dunkeln.
Damit verlagert sich der Verdacht auf die indigene Bevölkerung von Homebase-1. Vieles deutet darauf hin, dass sie – geplagt von den Geräuschen der Generatoren und Zeuge des Angriffs auf unbewaffnete Zivilisten – das EF-Schiff heruntergeholt hat. Eine Konfrontation rückt näher, die zur ersten interstellaren Bedrohung der Menschheit werden könnte.
Parallel spitzt sich Brices Lage zu: Die Entität Doc, ein Avatar von Doctor Morozov, verstärkt über einen Chip ihren Griff auf seinen Verstand. Beinahe verletzt er Eva, bevor Alicia und Eva erkennen, dass ein biometrisches Programm in seinem Gehirn sitzt. Brice löscht es – doch beim Verschwinden nimmt Doc ihm die Erinnerung an Eva und ihre gemeinsame Liebe. Auch Dr. Kabir trauert um ihren verstorbenen früheren Partner, was die Spannungen mit Dr. Marsh verschärft, während Kelly und Angus in der Tunnelkolonie der Aliens vor eine folgenschwere Aufgabe gestellt werden.
The Lucky Ones
Kabir testet ihr Heilmittel gegen die Gen-3-Psychose an einem neuen Klon, den die Crew Jenny nennt. Sharon besteht darauf, dass Jenny mit Würde behandelt wird, und Ian hilft ihr, sich an Bord der Ark One einzuleben, da sie keine Erinnerung an ihre Vergangenheit hat.
Jenny verliebt sich in Ian, und das Heilmittel verleiht ihr zugleich telekinetische Kräfte, die beinahe eine Katastrophe an Bord auslösen. Ian stellt klar, dass sein Herz Sharon gehört. Jenny bestraft daraufhin die Crewmitglieder, die ihre Gefühle nicht unterstützen, während Trust die neue Fähigkeit für sich haben will.
Ian und Sharon weigern sich, Jenny zu schaden; die Crew entscheidet sich, ihr zu helfen statt sie aufzugeben. Kabir verfeinert die Behandlung zu einer vollständigen Heilung. Als Jenny erwacht, erinnert sie sich an sich selbst und nennt sich Alexandria – zu Sharons großer Freude, die seit dem Verlust ihrer Schwester Denise eine neue Verbindung findet.
Auf Homebase 1 verschwindet ein Shuttle mit Brice und Eva vom Radar, und ein Rettungstrupp untersucht das Wrack. Die beiden sind nicht ums Leben gekommen, sondern aus der sichtbaren Welt herausgephast und können sich unbemerkt bewegen. Unter Tage erfahren sie von Kelly, dass der wertvolle Stein der Kolonie eher ein Schalter als eine Waffe sein könnte.
Der Schalter aktiviert ein Kraftfeld und macht die Anomalie sichtbar; Brice und Eva tauchen wieder auf, und Alicia erkennt, dass sich etwas Großes und Bedrohliches darin verbirgt. Brice hat seine Erinnerungen an Eva verloren, verlässt sich beim Lösen des Rätsels aber zunehmend auf sein Muskelgedächtnis. Das Kraftfeld-Rätsel bleibt offen, während die Lava eines Vulkans auf Homebase 1 zukriecht – zwei Folgen der zwölfteiligen Staffel stehen noch aus.
A Pretty Nasty One
Ark One kehrt mit einem Plan zu Ark 22 zurück, um dem Klon-Anführer Drake entgegenzutreten, der als zentrale Bedrohung der Staffel aufgebaut wurde. Die Crew um Captain Sharon Garnet bietet einen Handel an, um im Gegenzug ein Heilmittel zu erhalten.
Das Treffen verläuft reibungsloser als erwartet, denn Drakes eigene Wachen wenden sich schließlich gegen ihn. Die Klone erhalten eine Genomtherapie, und jene auf Ark 22 sollen künftig auf einen Planeten umsiedeln, auf dem bereits andere Klone leben, fort von Menschen, die ihnen schaden wollen. Dabei kommt heraus, dass die Klone ursprünglich Menschen waren, die ihre DNA für das Programm gespendet hatten.
Auf Homebase 1 räumt Brice endlich ein, dass Doc mit dem Signal von Ross 128 recht hatte. Eva baut eine Brille, mit der die Crew die Wandmalereien erkennen kann, und diese zeigen, was den Planeten schädigt. Mehrere Sicherheitslücken lassen die Kolonie jedoch ungeschützt zurück und bringen Homebase in eine prekäre Lage.
Zum Schluss erfahren Garnet und Ian, dass die DNA-Spender ein Paar waren, das sich tief liebte, und dass sich auch jedes Klonpaar ineinander verliebte. Ian tut dies als bloße Hormone ab, doch Garnet, die selbst ein Klon der dritten Generation ist, bleibt verunsichert und fragt sich, ob ihre Gefühle für Ian einprogrammiert wurden.
We Cant Save Everyone
Das Staffelfinale setzt mitten in der fortschreitenden Zerstörung des Planeten ein. Felix und Zed erkennen, dass der Crew nur eine Möglichkeit bleibt: die Evakuierung zu den Schiffen im Orbit. Doch mit einem verlorenen Ark und der noch abwesenden Ark One reicht der Platz nicht für alle. Die beiden entscheiden sich für eine Lotterie, bei der Kinder einen garantierten Platz an Bord erhalten.
Als Ark One schließlich zurückkehrt, bleibt der Raum dennoch knapp. Garnet bricht zu einer Rettungsmission auf, während der Rest der Crew auf Homebase zurückbleibt und sich der Bedrohung stellt. Parallel arbeitet Angus an den Höhlenmalereien und findet darin eine Geschichte, der die Gruppe folgen kann.
Die Entdeckung klärt die zentrale Frage der Staffel: Der Tesserakt zerstörte den Planeten, weil ihm die Blaupause des menschlichen Lebens verlorengegangen war. In einer verborgenen Kammer der Höhle liegt ein Mensch, der 6.000 Jahre alt war und vor zwei Jahren starb. Der sogenannte Caretaker verspricht, das Gleichgewicht des Planeten wiederherzustellen, damit Menschen dort leben können; die Höhlen schützen die Siedler vor der radioaktiven Druckwelle.
Um den Eingriff auszuführen, lässt Brice Doc, die inzwischen zum Caretaker geworden ist, zurück in seinen Kopf. Er tritt in die Kammer und verbindet sein Bewusstsein unmittelbar mit der Rechner-Schnittstelle. Zuvor gibt Doc ihm Evas Erinnerungen zurück, sodass er sich von Eva verabschieden kann. Brices Opfer stabilisiert die planetaren Schilde und macht Homebase-1 dauerhaft bewohnbar, kostet ihn aber sein Leben.
Im zweiten Handlungsstrang bewältigen Garnet und Dr. Sanjivni Kabir die Klon-Krise: Eine experimentelle Genomtherapie rettet viele der von genetischem Verfall betroffenen Kolonisten, aber nicht alle. Garnet findet Frieden mit ihrer Herkunft als gezüchteter Klon, bekräftigt ihre Beziehung zu Ian und übernimmt die Führung der vereinten Überlebenden. Der Planet ist gerettet und bietet allen eine Heimat, doch politische Spannungen und die Geheimnisse der ausgestorbenen außerirdischen Zivilisation bleiben für die Zukunft offen.







