Avengers: Doomsday – So rettet die MCU-Vergangenheit die Zukunft

Avengers: Doomsday – So rettet die MCU-Vergangenheit die Zukunft Disney

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06.05.2026 19:00 Uhr

Sieben Jahre nach Endgame stehen die Russo-Brüder vor ihrer größten Herausforderung. Ihr genialer Schachzug: Alte Konflikte und brandneue Szenen gießen das Fundament für Doctor Doom.

Wenn „Avengers: Doomsday” in die Kinos kommt, sind unglaubliche sieben Jahre seit dem letzten großen Team-Up vergangen. Die Regisseure Joe und Anthony Russo stehen vor der gigantischen Aufgabe, das zersplitterte Marvel Cinematic Universe wieder zu vereinen. Dabei setzen sie auf die Rückkehr von Robert Downey Jr. als schurkischen Doctor Doom, der gegen Helden wie die Fantastic Four, die Thunderbolts und die X-Men antritt. Doch der wahre Schlüssel für diese neue Ära liegt ironischerweise in der Vergangenheit des Franchise.

Die Rückkehr des Captains: Endgame als Prequel

Auf dem Sands International Film Festival in Schottland ließen die Russo-Brüder kürzlich eine echte Bombe platzen. Der bereits angekündigte Kino-Re-Release von „Avengers: Endgame” wird weit mehr als ein einfacher Kassenschlager-Aufguss. Da bis zu Doomsday kein anderer großer Marvel-Film auf dem Plan steht, nutzt das Studio den Rerun für einen massiven erzählerischen Kniff.

Die neue Schnittfassung von Endgame wird exklusives neues Material enthalten und als direkte inhaltliche Brücke zu den Ereignissen von Avengers: Doomsday fungieren.

Marvel hat offiziell bestätigt, dass Chris Evans in diesem Zuge als Steve Rogers zurückkehrt. Die neuen Szenen werden endlich seine allerletzte Mission beleuchten: die Rückgabe der Infinity-Steine quer durch die Zeit. So wird das Ende der Infinity-Saga nahtlos mit der neuen Multiverse-Ära verknüpft.

Multiversum im Chaos: Steves fatale Entscheidung

Schon in „Avengers: Infinity War” warnte die Älteste davor, dass das unachtsame Entfernen der Steine fatale neue Realitäten erschaffen würde. Auch wenn Bruce Banner versprach, das Schlimmste zu verhindern – die Rückgabe des Seelen- und Realitätssteins war offensichtlich kein Spaziergang. Viel gravierender ist jedoch Steves folgenschwerer Entschluss, in der Vergangenheit zu bleiben und ein ruhiges Leben mit Peggy Carter zu führen. Dieser Schritt hat höchstwahrscheinlich ein massives Zeitparadoxon ausgelöst und das Multiversum schwer beschädigt. Genau dieses Zeitlinien-Chaos liefert das perfekte Setup, um Doctor Doom als neue, unaufhaltsame Bedrohung einzuführen.

Die Civil-War-Blaupause für die neuen Avengers

Ein zersplittertes Multiversum lässt sich jedoch nicht von einem zerstrittenen Team retten. Genau hier wartet das nächste Problem für unsere Helden. Die Post-Credit-Szene von Thunderbolts* hat bereits enthüllt, dass die New Avengers und die von Sam Wilson angeführten Avengers in einem erbitterten Rechtsstreit um den Team-Namen stecken. Um diesen internen Konflikt meisterhaft zu inszenieren, greift Marvel auf sein eigenes Vorzeige-Werk zurück, das fast exakt zehn Jahre vor Doomsday erschien: „The First Avenger: Civil War”.

Dieser Fan-Liebling spaltete das Team damals so effektiv, dass die Auswirkungen jahrelang spürbar waren. Die Debatte, ob Team Iron Man oder Team Cap recht hatte, fesselt das Publikum bis heute. Wenn sich die verschiedenen Helden-Fraktionen in Doomsday nun in einem ähnlichen Graubereich ohne simples Gut-Böse-Schema begegnen, gibt das der Handlung eine unglaubliche Tiefe. Aus widerwilligen Rivalen können so durch echtes emotionales Wachstum erneut unerschütterliche Verbündete werden.

Mit der cleveren Kombination aus brandneuen Endgame-Szenen und der bewährten Civil-War-Formel holt Marvel genau die Zuschauer ab, die das MCU in den letzten Jahren aus den Augen verloren haben. Mach Dich bereit: Wenn Du Dein Ticket für das nächste große Avengers-Epos löst, erwartet Dich ein meisterhaft durchdachter Übergang in die Zukunft!

Abenteuer
Action
Science Fiction
Start
16.12.2026
Regisseur/in
Joe Russo
Anthony Russo
Drehbuch
Michael Waldron
Stephen McFeely